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Wetten mit der Kelly Formel

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Die Kelly Formel basiert auf John Larry Kelly jr. Er hat sie 1956 publik gemacht. Sie hilft bei Wettstrategien, denn Du kannst mit dieser Formel ideale Wetteinsätze berechnen. So lassen sich Deine Gewinnchancen optimieren, die Verlustchancen dagegen minimieren. Das klingt zunächst einmal gut, kennst Du die Formel nicht wirklich, kann es auch zu hohen Verlusten kommen. Die Kelly Strategie ist auch als Kelly-Kriterium oder Kelly-System bekannt. Im Folgenden erhältst Du genauere Informationen über die Kelly Strategie.

Genaue Informationen zur Kelly Strategie

Die Formel ist Dir bei Wetteinsätzen behilflich und kann sie so optimieren, dass Du Dein Wettbudget größtmöglich maximieren kannst. Eigentlich wurde sie nicht für Sportwetten entwickelt, sondern für Casinos und den Aktienhandel. Zudem setzten viele Investoren die Kelly Formel ein, um größten Profit zu erlangen. Viele Menschen glauben, dass es sich bei der Formel um die erfolgreichste Strategie handelt, die aktuell verfügbar ist. Jedoch nur theoretisch, denn praktisch müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die zu Misserfolg führen können.

Warum war die Kelly Formel ursprünglich nicht für Sportwetten gedacht?

Das lässt sich einfach erklären. Die Kelly-Strategie basiert auf gleichbleibenden Gewinnwahrscheinlichkeiten. Daher musst Du sie für dauerhafte Erfolge sehr oft einsetzen. Das geht bei Sportwetten so gut wie gar nicht. Das Kelly-Kriterium ist jedoch gut geeignet, um die Gewinnchancen berechnen zu können, und zwar besser als die Buchmacher. Auf diese Weise findest Du Value Bets. Wie die Kelly Formel sich zusammensetzt und wie eine Berechnung klappt, erfährst Du noch.

Die Kelly Formel - was ist damit gemeint?

Wie erwähnt, war die Formel nicht für Sportwetten gedacht, sie kann Dir aber trotzdem helfen. Für viele Wettstrategien ist die Verlustminimierung sehr wichtig, ebenso die korrekte Nutzung der Quoten. Mit der Kelly Strategie berechnest Du ideale Wetteinsätze. Ebenfalls spielt das Money-Management eine wichtige Rolle bei Sportwetten, doch kaum jemand denkt daran. Mit der Kelly Strategie ist das möglich.

Was ist die Aufgabe des Kelly-Kriteriums?

Die Kelly Strategie hat die Aufgabe, richtige Wetteinsätze zu berechnen. Sie soll verhindern, dass platzierte Wetten im Minus oder bei null liegen. Außerdem reduziert sie die Wahrscheinlichkeit, den gesamten Wetteinsatz zu verlieren. Eigene Berechnungen unterlaufen allerdings auch einem hohen Risiko. Du erhältst jetzt gleich ein Beispiel für die Kelly Formel, damit Du besser verstehst, was damit gemeint ist.

Sportwetten mit der Kelly Formel: Die Berechnung

Jetzt erfährst Du, wie Du die Kelly Formel anwenden solltest, damit Du Deine Wetteinsätze berechnen kannst. 

Als Beispiel soll eine 3-Weg-Wette dienen. Dazu gibt es folgende Bedingungen, nämlich beim ersten Tipp eine Quote von 2,4, beim zweiten eine Quote von 2,8 und bei Tipp X eine Quote von 3,4. 

Du entscheidest Dich, auf den Heimsieg zu wetten. Der Wettanbieter setzt die Eintrittswahrscheinlichkeit mit 41,6 Prozent an, Du dagegen auf der Basis Deiner Berechnungen oder Deiner Erfahrungen mit 50 Prozent. Du siehst in der platzierten Wette einen Wert. Nehmen wir an, Dein Wettbudget liegt bei 1.000 Euro. Jetzt wendest Du die Kelly Formel an, weil Du ja wissen möchtest, wie der optimale Wetteinsatz aussieht. 

Der Wetteinsatz ergibt sich aus dem Wettbudget, das Du mit der persönlichen Gewinnwahrscheinlichkeit und der Quote multiplizierst, die Zahl eins subtrahierst und durch die erste Quote dividierst und wieder von der Quote die Zahl eins abziehst. 

In Zahlen heißt das, Du multipliziert 1.000 mit 0,5 und 2,4, ziehst die Zahl eins ab, dividierst durch 2,4 und ziehst die Zahl eins ab. 

Das ergibt den Wetteinsatz von 142,86 Euro.

Welche Nachteile hat die Kelly Formel?

Durch die Kelly Formel erwartest Du, dass Du die Gewinnwahrscheinlichkeit präzisen Prozentsatz einschätzen kannst. Das wird problematisch, wenn Du mehrere Wetteinsätze tätigst und kann in hohe Verluste münden. Mit dem Kelly-Kriterium kannst Du nicht den Wettenwert berechnen. Die genaue Wahrscheinlichkeit als Prozentzahl zu ermitteln ist sehr schwer, wenn es darum geht, sie für die verschiedenen Spielergebnisse zu fixieren. Dazu ist ein großes Know-how notwendig. Das ist eine wichtige Voraussetzung.

 

Ein weiterer Nachteil ist, das Wetten auf mehr als einem Spiel. Bei Nutzung eines Kontos ist es möglich, hohe Summen einzusetzen. Als Beispiel hierfür gilt, Du würdest vier Wetten gleichzeitig platzieren.

Risiko mit der fraktionalen Kelly Formel reduzieren

Da die Kelly Formel mit einem hohen Risiko einhergeht, wurde sie abgewandelt. Am bekanntesten ist die fraktionale Kelly Formel. Hier musst Du Wetten um eine bestimmte Prozentzahl verringern. Beispielsweise um 50 Prozent oder mehr. Diese Verringerung muss konstant bei allen Wetten bleiben. Mit der fraktionalen Kelly Formel kannst Du das Risiko im Vergleich zur herkömmlichen Kelly Methode deutlich reduzieren.

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